Die große Beratungsfarce: Wenn Generalisten die Technik sabotieren
Ein beißender Rant über die Anmaßung der Digitalisierungs-Beratungsfirmen
Prolog: Das Syndrom der Phantom-Expertise Im klimatisierten Universum der Glastürme diktiert eine sich selbst ernannte Kaste ihren Gesetz an Unternehmen in digitaler Not. Ihre Waffen? Glitzernde PowerPoint-Folien, einen Jargon, so hohl wie eine Wassermelone und eine Arroganz, proportional zu ihrem technischen Unwissen.
2016 träumt Hertz von Moderne. Die Website? Ein digitales Fossil, würdig der Geocities-Ära. Magische Lösung: Accenture, die „prestigebehaftete“ Firma, die eine revolutionäre Plattform für 32 Millionen Dollar versprach.
Die Chronik des Desasters: Katalog der Aberrationen
- Das Phantom-Responsive-Design Accenture liefert eine auf dem Handy unbrauchbare Website. Das Komische? Der Vertrag spezifizierte „mobile-first“. Als Hertz staunt, entgegnet die Firma: „Das war in den Bonusleistungen, zahlen Sie mehr“.
- Der Müll-Code Vertragliche Forderung: eine wiederverwendbare Basis für alle Tochtergesellschaften. Lieferung: ein Wust von Spaghetti-Code, spezifisch für Nordamerika.
- Die Technologie „RAPID“: Der Betrug des Jahrhunderts Accenture verkauft teure Lizenzen für RAPID, ein Werkzeug, das ihre eigenen Teams nicht beherrschen. Ergebnis? Monate Verzögerung.
- Der Mythos des „überlegenen Generalisten“ Die Firmen haben einen toxischen Glauben implantiert: ein bei HEC ausgebildeter Manager könne ein System besser architektieren als ein Ingenieur mit 10 Jahren Erfahrung.
Je mehr das Projekt entgleist, desto rentabler
- Verkaufsphase: wahnsinnige Kostenunterschätzung
- Ausführung: Masseneinstellung unterqualifizierter Junior-Berater
- Krise: Aufschlag auf die „Mehrkosten“
Warum ignorieren die „Experten“ die Technik? Die Fabrik diplomierter Trottel Berater werden nach ihrer Fähigkeit rekrutiert, Fallstudien zu lösen, nicht eine Zeile Code.
Da ihnen echte Kompetenzen fehlen, erfinden die Berater Methoden:
- die „Transformation 360°“
- das „Digital-Paradigma der neuen Generation“
Das Massaker an den internen Teams Die hauseigenen Entwickler wurden beiseitegeschoben wie „alte technologische Karossen“.
Das wirtschaftliche Gemetzel
- 32 Millionen Dollar verflogen
- Verlorene Marktanteile
32 Millionen Dollar verflogen. Teurer Bug.
Die Schocktherapien:
- Das Prinzip „Code oder verschwinde“. Nur Berater zulassen, die ihre technischen Kompetenzen nachweisen können.
- Die 50/30/20-Regel -- 50% interne technische Experten -- 30% echte externe Spezialisten -- 20% maximal Berater
„Wer es nicht kann, führt nicht die, die es können.“
Anhang: Das Anti-Berater-Arsenal
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Fallenfragen
- „Können Sie erklären, wie Ihre Lösung mit CORS umgeht?“
- „Zeigen Sie mir das Sequenzdiagramm der API“
- „Wenn Sie morgen nicht mehr da sind, wie machen wir das?“
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Checkliste des Entzugs
- [ ] Kein Berater ohne technisches Portfolio
- [ ] Null PowerPoint vor dem POC
- [ ] Methodologien nützen nur, wenn man sie beherrscht
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Bibliographie des Aufwachens
- „Bullshit Jobs“ von David Graeber
- „Refactoring“ von Martin Fowler
